Presseschau, 7. Kalenderwoche 2020

AfD in Sachsen, Höcke bei Pegida, NPD-Kontakte, Verfassungsschutz-Beobachtung, Millionen-Geldspritze, Meuthens Spendenskandal, Fortsetzung des Rentenstreits, Verbindungen von CDU und FDP, die Rolle der „Gildenschaft“, wankende Abgrenzung der Union, Ansage vom Ostbeauftragten, Strategie in Thüringen, Konservatismus-Begriff, Dresden-Gedenken, WerteUnion, Missgriff der LVZ. Das war diese Woche wichtig: Continue reading Presseschau, 7. Kalenderwoche 2020

Die AfD hat das größte Antisemitismus-Problem

„Demnach ist die AfD (…) keine antisemitische Partei, sie hat aber das größte Antisemitismus-Problem – zumindest unter den Parlamentsparteien.“

Prof. Armin Pfahl-Traughber, Hochschule des Bundes, im Jahrbuch für Antisemitismusforschung 2016, Seite 297.

Aufgeblättert: Sprachrohre der AfD

„Deutsche Kopflanger“, ein Brecht-Wort als Analogie zum Handlanger, ist das Titelthema der aktuellen Ausgabe der diskurstheoretischen Zeitschrift kultuRRevolution. Gemeint sind Anbieter*innen intellektueller und ideologischer Produkte. Im Mittelpunkt des Heftes stehen die AfD, ihre Sprachrohre und publizistischen Vorfelder. Die akademischen Beiträge widmen sich u.a. dem Pegida-Versteher Werner Patzelt, dem Extremismustheoretiker Eckhard Jesse und Jürgen Elsässers rechtsradikalem Compact-Magazin. Von grundlegender Bedeutung ist der Artikel von Vanessa Angenendt über den Sprachgebrauch der AfD an den Beispielen Gaulands und Höckes.

kultuRRevolution, Heft 77/78, 132 Seiten, zu beziehen über die Website der Zeitschrift.

„Totengräber der Demokratie“: Kemmerich und die Folgen

Es ist ein Coup von rechtsaußen und ein Tabubruch ohne Beispiel in der Geschichte der Bundesrepublik. Mithilfe der AfD und der CDU hat sich gestern der FDP-Politiker Thomas Kemmerich zum neuen thüringischen Ministerpräsidenten wählen lassen. Der bislang undenkbare Fall erschüttert das Land. Wie reagiert die sächsische Politik? Ein Stimmungsbild am Tag danach. Continue reading „Totengräber der Demokratie“: Kemmerich und die Folgen