{"id":2741,"date":"2020-08-05T18:58:41","date_gmt":"2020-08-05T16:58:41","guid":{"rendered":"http:\/\/idas.noblogs.org\/?p=2741"},"modified":"2020-12-08T18:39:36","modified_gmt":"2020-12-08T17:39:36","slug":"zieh%ca%bc-nie-eine-waffe-wenn-du-nicht-bereit-bist-zu-schiessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/idas.noblogs.org\/?p=2741","title":{"rendered":"\u201eZieh\u02bc nie eine Waffe, wenn du nicht bereit bist zu schie\u00dfen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Der Ex-AfD-Politiker Andreas Kalbitz ist nicht l\u00e4nger Vorsitzender der brandenburgischen Landtagsfraktion. Er h\u00e4lt das f\u00fcr einen Erfolg  \u2013 sein wichtigster Gegenspieler, der Bundesvorsitzende J\u00f6rg Meuthen, ebenso. Alle Beteiligten trumpfen rhetorisch auf, doch die Machtverh\u00e4ltnisse scheinen zementiert. Eine neue Gerichtsentscheidung ist in Aussicht, aber mit dem politischen Patt wird die Partei l\u00e4nger leben m\u00fcssen.<!--more--><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"color: #1e73be\">\u2193<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #1e73be\">Verhandlungstermin steht<\/span><\/h3>\n<p>Die n\u00e4chste Runde im Streit um das Parteibuch des Neonazis Andreas Kalbitz beginnt: Eine Zivilkammer des Berliner Landgerichts will am 21. August \u00fcber einen Eilantrag des 47-J\u00e4hrigen verhandeln. Dort hat er einstweiligen Rechtsschutz beantragt mit dem Ziel, vorl\u00e4ufig wieder zur AfD geh\u00f6ren zu d\u00fcrfen. Er wehrt sich damit gegen ein <a href=\"https:\/\/idas.noblogs.org\/?p=2643\">Urteil des Bundesschiedsgerichts<\/a> der Partei. Es hatte Ende Juli einen knappen <a href=\"https:\/\/idas.noblogs.org\/?p=1718\">Mehrheitsbeschluss des Bundesvorstands<\/a> best\u00e4tigt, wonach die Mitgliedschaft nichtig ist. Grund: Kalbitz, der zuletzt selbst dem Bundesvorstand angeh\u00f6rte, soll bei seinem Beitritt im Jahr 2013 fr\u00fchere Mitgliedschaften bei den Republikanern und in der neonazistischen &#8222;Heimattreuen deutschen Jugend&#8220; verschwiegen haben. Die Satzung erm\u00f6glicht in solchen F\u00e4llen den Rauswurf.<\/p>\n<p>Der Geschasste rechnet sich gute Chancen aus, nachdem er beim gleichen Landgericht <a href=\"https:\/\/idas.noblogs.org\/?p=2328\">schon einmal<\/a> mit einem Eilantrag erfolgreich war und vor\u00fcbergehend wieder Mitglied sein durfte \u2013 bis das Schiedsgericht zu seinem Urteil kam, das aus Sicht der Partei abschlie\u00dfend ist. K\u00fcnftig wird es nicht mehr um die Frage gehen, inwieweit Kalbitz unvollst\u00e4ndige Angaben \u00fcber sein Vorleben gemacht hat. Was die Republikaner angeht, bestreitet er nicht einmal, das erst Jahre sp\u00e4ter einger\u00e4umt zu haben. Dem Vernehmen nach war das der f\u00fcr das Parteigericht der ausschlaggebende Umstand, eine schriftliche Urteilsbegr\u00fcndung wurde allerdings bis jetzt nicht vorgelegt. F\u00fcr den n\u00e4chsten juristischen Zug ist sie nicht entscheidend, meint zumindest der Kl\u00e4ger.<\/p>\n<p>Er h\u00e4lt n\u00e4mlich nicht die Begr\u00fcndung, sondern das ganze Vorgehen f\u00fcr unrechtm\u00e4\u00dfig und st\u00fctzt sich auf Hinweise, die das Landgericht im Zuge des fr\u00fcheren Eilverfahrens gegeben hatte. Demnach gibt es Zweifel, ob der Bundesvorstand durch einfachen Beschluss eine Mitgliedschaft annullieren kann oder nicht doch ein regul\u00e4res, aber zeitaufw\u00e4ndiges Ausschlussverfahren anstreben m\u00fcsste. Die Satzung der Partei, die Kalbitz zum Verh\u00e4ngnis wurde, k\u00f6nnte demnach gegen das Parteiengesetz versto\u00dfen. Das ist die juristische Seite eines politischen Konflikts, eines Machtkampfs, der verfahrener kaum sein k\u00f6nnte. Der kommende Gerichtstermin ist dabei nur die n\u00e4chste Etappe, eine g\u00fctliche Einigung scheint ausgeschlossen.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #1e73be\">Mit einem Bein noch in der Partei<\/span><\/h3>\n<p>Das liegt vor allem daran, dass die Fl\u00fcgel-Kr\u00e4fte einen Verbleib Kalbitz&#8216; \u2013 nach Auffassung von Verfassungsschutzbeh\u00f6rden ein &#8222;erwiesener Rechtsextremist&#8220; \u2013 zur Grundsatzfrage gemacht haben. Sein gr\u00f6\u00dfter F\u00fcrsprecher ist Alexander Gauland, der Ehrenvorsitzende der AfD. In der vergangenen Woche hatte er das Urteil als &#8222;falsch&#8220; bezeichnet und angek\u00fcndigt, es nicht anzuerkennen. Mehr noch: <a href=\"https:\/\/idas.noblogs.org\/?p=2653\">Mit au\u00dfergew\u00f6hnlich harschen Worten<\/a> brachte er das AfD-Schiedsgericht und damit das h\u00f6chste gew\u00e4hlte Gremium der Partei in Misskredit. Auf Kritik reagierte er, indem er nachlegte: Gegen\u00fcber der <i>S\u00fcddeutschen Zeitung<\/i> brachte er den Gedanken ins Spiel, &#8222;dass da Richter umgedreht&#8220; worden seien. Etwas \u00c4hnliches hatte zuvor Bj\u00f6rn H\u00f6cke behauptet und sich dabei auf die &#8222;Ger\u00fcchtek\u00fcche&#8220; berufen.<\/p>\n<p>Auch andere Spitzenpolitiker*innen sind auf den Zug aufgesprungen, Alice Weidel beispielsweise, die gemeinsam mit Gauland die AfD-Bundestagsfraktion anf\u00fchrt. Oder der s\u00e4chsische Bundestagsabgeordnete Jens Maier, der gestern dem ZDF best\u00e4tigte, dass auch f\u00fcr ihn die Entscheidung des Schiedsgerichts Makulatur ist. &#8222;Ich z\u00e4hl&#8216; ihn momentan jedenfalls noch zur AfD&#8220;, sagte er \u00fcber Kalbitz. Begr\u00fcndung: &#8222;F\u00fcr uns ist Kameradschaft mehr als nur ein Wort.&#8220; Sie sorgt offenbar daf\u00fcr, dass der Ausgeschlossene trotzdem noch mit einem Bein in der Partei steht. Als sich am vergangenen Donnerstag der brandenburgische Landesvorstand zu einer mehrst\u00fcndigen Sitzung traf, durfte Kalbitz, der nicht mehr Landeschef sein kann, trotzdem teilnehmen.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste neuralgische Termin fand gestern statt, eine Sondersitzung der brandenburgischen Landtagsfraktion. Kalbitz war bislang ihr Vorsitzender und jetzt das einzige Thema. Durchaus vorausschauend \u00e4nderten die Abgeordneten ihre Gesch\u00e4ftsordnung inzwischen ab, sie schufen eine \u201eLex Kalbitz\u201c, die es erm\u00f6glicht, dass auch Parteilose an der Spitze der Fraktion stehen k\u00f6nnen. Wenn es so k\u00e4me, w\u00e4re das &#8222;nicht hinnehmbar&#8220;, sagte der Bundesvorsitzende J\u00f6rg Meuthen in der vergangenen Woche. Er hatte den Ausschluss ma\u00dfgeblich vorangetrieben, warnte nun vor &#8222;blindem Kadavergehorsam&#8220; und k\u00fcndigte an, &#8222;dass darauf reagiert werden wird&#8220;, falls der Vorsitzende bleibt. Genau das hatte Kalbitz vor.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #1e73be\">Kalbitz\u2018 Posten bleibt frei<\/span><\/h3>\n<p>Die Situation war durchaus ernst. Meuthen, so berichtete es der <i>Spiegel<\/i> ohne Dementi, soll sogar eine Spaltung der Fraktion erwogen haben. Eine Handvoll Abgeordnete h\u00e4tten demnach eine neue Fraktion gr\u00fcnden k\u00f6nnen, ohne Kalbitz und daf\u00fcr mit der Aussicht, k\u00fcnftig als die &#8222;echte&#8220; AfD-Fraktion anerkannt zu werden. Die Sondersitzung musste sich mit der angespannten Situation befassen. Trotz Ferienzeit erschienen die Fraktionsmitglieder in Potsdam komplett \u2013 zuz\u00fcglich eines namhaften Gasts: Kalbitz erschien in Begleitung von Alexander Gauland, sein Beistand gewisserma\u00dfen. Beide betraten gemeinsam den Sitzungssaal, bevor eine Diskussion begann, die mehr als vier Stunden andauerte.<\/p>\n<p>Das Ergebnis vermeldete die Fraktion am Nachmittag mit wenigen Zeilen: &#8222;Auf ihrer heutigen Sondersitzung folgte die AfD-Fraktion Brandenburg einstimmig dem Vorschlag von Herrn Andreas Kalbitz, das Amt des Fraktionsvorsitzes bis zum Abschluss des einstweiligen Rechtsschutzverfahrens vor dem Landgericht Berlin ruhen zu lassen.&#8220; Ein neuer Vorsitzender wurde demnach nicht gew\u00e4hlt, der Posten bleibt frei, mindestens bis zum 21. August. Bis dahin wird Dennis Hohloch als Stellvertreter einspringen, er ist der parlamentarische Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Fraktion. Er nennt das einen &#8222;guten und gangbaren Weg&#8220;, mit dem die Fraktion &#8222;abermals ein klares Zeichen der Geschlossenheit&#8220; setze. &#8222;Dazu braucht es keine Anweisungen oder Drohungen von au\u00dfen.&#8220; Hohlochs Draht zu Kalbitz ist denkbar kurz, am Freitag wird in K\u00f6nigs Wusterhausen ein Wahlkreisb\u00fcro er\u00f6ffnet, das beide gemeinsam betreiben.<\/p>\n<p>Bei einer Pressekonferenz zog Kalbitz dann Bilanz \u00fcber die Beratung. Sie soll durchaus kontrovers verlaufen sein, ohne dass sich zun\u00e4chst eine klare Richtung abzeichnete, erfuhren Medien. Doch der Ex-Vorsitzende sieht das anders: Die Abgeordneten h\u00e4tten einstimmig seinen Vorschlag angenommen, &#8222;den Fraktionsvorsitz ruhen zu lassen&#8220;, und sobald ein Ergebnis zu seinem Eilverfahren vorliegt, &#8222;wird neu geredet&#8220;. Etwas anderes habe bei der Sitzung auch gar nicht zur Abstimmung gestanden. Es klingt gar so, als h\u00e4tte seine gener\u00f6se Idee die Situation befriedet, als z\u00f6ge er sich zum Wohl des Ganzen zur\u00fcck. Kein Wort mehr davon, dass er zun\u00e4chst darauf bestanden hatte, Vorsitzender zu bleiben \u2013 und dass es dieser Anspruch war, der die Situation so weit zuspitzte, dass die Sondersitzung erforderlich wurde.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #1e73be\">&#8222;Ich habe kein Machtwort gesprochen&#8220;<\/span><\/h3>\n<p>Gegen\u00fcber den versammelten Journalist*innen schaltete Kalbitz stattdessen in den Angriffsmodus: Dass sich die Sitzung in die L\u00e4nge zog, habe an &#8222;bundespolitischen Erw\u00e4gungen&#8220; gelegen. Seine eigenen Erw\u00e4gungen gehen so: Wenn demn\u00e4chst das Landgericht zu seinen Gunsten entschieden haben wird, wovon er fest ausgeht, stelle sich &#8222;die politische Frage, wie glaubw\u00fcrdig diejenigen noch sind, die die ganze Zeit erz\u00e4hlen, dass sie hier nach rechtsstaatlichen Prinzipien vorgehen&#8220;. Er meint damit Meuthen und andere Mitglieder des Bundesvorstands, er meint wom\u00f6glich auch das Schiedsgericht. Und dann f\u00e4llt einer der S\u00e4tze, die inhaltlich recht abwegig, aber doch typisch sind f\u00fcr den rhetorischen \u00dcberbietungswettbewerb in der AfD. Bei der Bundeswehr habe er &#8222;den alten Grundsatz gelernt: Zieh&#8216; nie eine Waffe, wenn du nicht bereit bist zu schie\u00dfen oder nicht schie\u00dfen kannst.&#8220;<\/p>\n<p>In der Aufzeichnung der Pressekonferenz, die auf der Facebook-Seite der AfD-Landtagsfraktion abrufbar ist, wurde diese Bemerkung herausgeschnitten. Man sieht und h\u00f6rt daf\u00fcr Gauland, wie er sagt, dass er sich \u00fcber das Ergebnis freue, denn es entspreche &#8222;meinen W\u00fcnschen&#8220;. Es habe seiner eigentlich nicht gebraucht, r\u00e4umt er ein, aber er habe eben eine Einladung erhalten, angenommen und gerne mitdiskutiert. &#8222;Ich habe kein Machtwort gesprochen&#8220;, versicherte er auf Nachfrage. Noch einmal unterstrich er bei der Gelegenheit, dass es &#8222;der Partei insgesamt schwer schadet&#8220;, wenn versucht werde, &#8222;jemanden aus der Partei zu dr\u00e4ngen&#8220;. Jemanden wie diesen Kalbitz, in dessen H\u00e4nde er den Landes- und Fraktionsvorsitz gelegt hatte, bevor er 2017 in den Bundestag eingezogen ist.<\/p>\n<p>Meuthen kommentierte die Vorg\u00e4nge in Brandenburg inzwischen in einem l\u00e4ngeren Interview mit dem Magazin <i>Cicero<\/i>: &#8222;Ich freue mich, dass die Brandenburger Fraktion entschieden hat, dass Andreas Kalbitz den Fraktionsvorsitz bis auf weiteres nicht mehr innehat.&#8220; Seiner Vermutung nach habe &#8222;eine Einsicht stattgefunden, dass Herr Kalbitz unter den gegebenen Umst\u00e4nden nicht dieser Fraktion vorstehen kann.&#8220; Allerdings: In Brandenburg nimmt man an, dass diese Umst\u00e4nde bald wechseln, falls das Landgericht eine Eilentscheidung trifft. Meuthen besteht dagegen darauf, dass Kalbitz nicht an die Fraktionsspitze geh\u00f6rt, &#8222;bis ein Zivilgericht endg\u00fcltig im Hauptsacheverfahren rechtskr\u00e4ftig entschieden hat.&#8220; Das kann wesentlich l\u00e4nger dauern.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #1e73be\">&#8222;Geisteszustand \u00fcberpr\u00fcfen lassen&#8220;<\/span><\/h3>\n<p>Doch selbst auf kurze Sicht wird keine Ruhe einkehren, daf\u00fcr sorgt auch Meuthen selbst. Gestern ver\u00f6ffentlichte er ein Grundsatzstatement, in dem er die Corona-Proteste kritisiert, obwohl sie <a href=\"https:\/\/idas.noblogs.org\/?p=1556\">in einigen Orten durch die AfD initiiert und ma\u00dfgeblich vorangetrieben<\/a> worden sind. Er spricht von einer gef\u00e4hrlichen Polarisierung, die sich am vergangenen Wochenende zu einem &#8222;unerfreulichen H\u00f6hepunkt&#8220; gesteigert habe. &#8222;Der Ausl\u00f6ser war die allseits bekannte Demonstration in Berlin&#8220;, f\u00e4hrt er fort. Bei solchen Veranstaltungen werde unter anderem behauptet, &#8222;dass es \u00fcberhaupt kein Coronavirus gebe, sondern dass dies vielmehr eine Erfindung der Regierenden sei, um die B\u00fcrger in ihren Rechten einzuschr\u00e4nken. Wo bleibt hier die Vernunft?&#8220;<\/p>\n<p>F\u00fcr Teile der Partei, anf\u00e4llig f\u00fcr allerlei Verschw\u00f6rungsmythen, ist diese Frage der n\u00e4chste Affront. Meuthens Co-Vorsitzender Tino Chrupalla etwa hatte den Teilnehmenden der Massenversammlung in Berlin gut zugesprochen. Der brandenburgische AfD-Landesverband solidarisierte sich ausdr\u00fccklich mit dem j\u00fcngsten Protest: &#8222;Aus nahezu allen AfD-Kreisverb\u00e4nden hatten sich Mitglieder, Vorst\u00e4nde und Mandatstr\u00e4ger auf den Weg gemacht, um dazu beizutragen, dass das Zeichen, das von Berlin aus in die Welt gesendet wird, noch etwas deutlicher ausf\u00e4llt.&#8220;<\/p>\n<p>Meuthen dagegen distanziert sich von &#8222;kruden Thesen&#8220;. Er r\u00e4t Pandemieleugner*innen, sie sollten ihren &#8222;Geisteszustand \u00fcberpr\u00fcfen lassen&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Ex-AfD-Politiker Andreas Kalbitz ist nicht l\u00e4nger Vorsitzender der brandenburgischen Landtagsfraktion. Er h\u00e4lt das f\u00fcr einen Erfolg \u2013 sein wichtigster Gegenspieler, der Bundesvorsitzende J\u00f6rg Meuthen, ebenso. Alle Beteiligten trumpfen rhetorisch auf, doch die Machtverh\u00e4ltnisse scheinen zementiert. 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