{"id":1207,"date":"2020-04-13T12:42:32","date_gmt":"2020-04-13T10:42:32","guid":{"rendered":"http:\/\/idas.noblogs.org\/?p=1207"},"modified":"2020-04-13T12:45:50","modified_gmt":"2020-04-13T10:45:50","slug":"faschistischer-ostergruss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/idas.noblogs.org\/?p=1207","title":{"rendered":"Faschistischer Ostergru\u00df"},"content":{"rendered":"<p>Mit einer eigenwilligen Osterbotschaft will der s\u00e4schsische AfD-Chef J\u00f6rg Urban Gl\u00e4ubige wie Ungl\u00e4ubige ansprechen und zeigen, dass bei seiner Partei Gesundheit vor Profit geht. Doch das stimmt nicht. Was Urban dar\u00fcber hinaus zu sagen hat, passt auch weder zum christlichen, noch zum Familienfest. Er zitiert den rum\u00e4nischen Faschisten Mircea Eliade \u2013 und zwar falsch.<!--more--><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"color: #1e73be\">\u2193<\/span><\/p>\n<p>In einer &#8222;Osterbotschaft&#8220; hat sich der s\u00e4chsische AfD-Landesvorsitzende J\u00f6rg Urban auf den rum\u00e4nischen Faschisten Mircea Eliade berufen. In dem <a href=\"https:\/\/archive.st\/archive\/2020\/4\/www.facebook.com\/laeq\/April132020847am-wo4mwebqukft7fir5pdu21w8o95y6nrw.jpg\">gestern ver\u00f6ffentlichten Beitrag<\/a>, der als Rundschreiben und \u00fcber soziale Netzwerke verbreitet wird, f\u00fchrt Urban aus, Eliade habe in einem &#8222;grandiosen Werk&#8220; gezeigt, &#8222;dass der Mensch in existenziellen Krisen immer auf sein Unterbewusstsein angewiesen ist.&#8220; Eine kritische Einordnung enth\u00e4lt Urbans Text nicht.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #1e73be\">Eindeutige Biografie<\/span><\/h3>\n<p>Dabei ist die Vita eindeutig: Der 1907 in Bukarest geborene Eliade war in den 1930er Jahren ein aktiver Unterst\u00fctzer und mutma\u00dflich auch f\u00fcr mehrere Jahre Mitglied der faschistischen &#8222;Legion des Erzengels Michael&#8220;, die sp\u00e4ter auch als &#8222;Eiserne Garde&#8220; bekannt wurde. In mehreren antisemitisch und rassistisch gepr\u00e4gten Texten bekundete Eliade seine Sympathie f\u00fcr die Bewegung, die sich in Anlehnung an die Uniformierung der SA mit gr\u00fcnen Hemden kleidete, und betrieb in deren Auftrag Propaganda. Sp\u00e4ter entstand mit Hilfe der Bewegung, die sich auch terroristischer Methoden bedient und judenfeindliche Pogrom begangen hat, ein NS-treues Kollaborationsregime, das zum Holocaust beitrug und f\u00fcr das Eliade bis zum Kriegsende als Diplomat t\u00e4tig blieb. Davor bereiste er das nationalsozialistische Deutschland und lernte unter anderem Carl Schmitt kennen, den &#8222;Kronjuristen des Dritten Reiches&#8220;. Eliade war nicht blo\u00df der Faszination des Faschismus erlegen, wie viele seiner Zeitgenossen. Sondern er war ein Protagonist, ein \u00dcberzeugungst\u00e4ter.<\/p>\n<p>1945 \u00fcbersiedelte Eliade nach Paris und lehrte Religionswissenschaften an der Sorbonne, ab Ende der 1950er Jahre und bis zu seinem Tod 1986 hatte er einen Lehrstuhl an der Universit\u00e4t von Chicago inne. Seine fr\u00fcheren Aktivit\u00e4ten, \u00fcber die er selbst \u00f6ffentlich nicht berichtete und von denen er sich offenbar nie distanziert hat, wurden erst sp\u00e4t bekannt. Dabei stand er auch \u00fcber das Kriegsende hinaus in Kontakt mit politischen Weggef\u00e4hrten. Zu ihnen geh\u00f6rte beispielsweise der italienische Faschist Julius Evola, der sp\u00e4ter den modernen Rechtsterrorismus inspirierte. Eliade selbst n\u00e4herte sich der franz\u00f6sischen Nouvelle Droite an. F\u00fcr die Nachkriegsrechte in Deutschland gewann er an Relevanz durch seine publizistische Zusammenarbeit mit Ernst J\u00fcnger, der dem Nationalsozialismus vorgearbeitet hatte. Beide gaben von 1959 bis 1971 eine Kulturzeitschrift namens &#8222;Antaios&#8220; heraus, den gleichen mythischen Namen tr\u00e4gt heute nicht zuf\u00e4llig der Kleinverlag des Publizisten G\u00f6tz Kubitschek. Einige von Eliades Schriften gelten in der zeitgen\u00f6ssischen Neuen Rechten als Schl\u00fcsselwerke, dort relevant ist vor allem sein Mythos-Begriff.<\/p>\n<p>Strittig ist, inwieweit Eliades umfangreiches und teils angesehenes akademisches Werk politische Standpunkte enth\u00e4lt. Er war, wie auch Evola, ein sogenannter Traditionalist. Es handelt sich dabei \u2013 entgegen der Eigenbezeichnung \u2013 keineswegs um eine traditionelle, sondern um eine moderne esoterische Denkrichtung, die sich gegen die westliche Moderne richtet. Der Traditionalismus geht unter anderem davon aus, dass alle Religionen auf eine einheitliche, als solche aber nicht erschlossene Ur-Religion zur\u00fcckgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen, die universell g\u00fcltige und erst noch zu erkennende Wahrheiten enth\u00e4lt. In diesem Sinne versuchte Eliade, anhand der Untersuchung verschiedener &#8222;archaischer&#8220; Religionen ein allgemeines Modell menschlicher Religiosit\u00e4t zu entwickeln. In der Gegenwart werden traditionalistische Ans\u00e4tze auch politisch verwertet, der russische Neofaschist Alexander Dugin ist das prominenteste Beispiel.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #1e73be\">&#8222;Der Glaube versetzt Berge&#8220;<\/span><\/h3>\n<p>F\u00fcr die AfD war Eliade bisher nicht relevant. Dessen Erw\u00e4hnung durch Urban \u00fcberrascht ebenso, wie seine weiteren unkundigen Ausf\u00fchrungen zur &#8222;\u00fcberragenden Bedeutung&#8220; des Osterfestes f\u00fcr das Christentum sowie den &#8222;tieferen Sinn&#8220; von Kreuzigung und Auferstehung. Der AfD-Landes- und Fraktionsvorsitzende ist n\u00e4mlich kein Kircheng\u00e4nger und auch sonst kein religi\u00f6ser Menschen: Es war stets konfessionslos und wurde als Abgeordneter ohne den freiwilligen Zusatz &#8222;mit Gottes Hilfe&#8220; verpflichtet. Das gilt f\u00fcr mehr als zwei Drittel seiner Fraktionskolleg*innen im Landtag, wo die AfD eine vergleichsweise atheistische Kraft ist.<\/p>\n<p>In Urbans Landtagsb\u00fcro ist dennoch ein Bild eines Ritters zu sehen, der einen Drachen mit einer Lanze t\u00f6tet. Es handelt sich um den Heiligen Georg, einen orientalischen M\u00e4rtyrer, der in der Zeit der Kreuzz\u00fcge verehrt und sp\u00e4ter zum Schutzpatron der deutschen Ritter und Kriegsleute wurde. Wie viele selbsternannte &#8222;Abendlandretter&#8220; interessiert Urban offenbar nicht der religi\u00f6se oder historische Kontext, sondern allein der mythische Symbolwert, mit der sich die Gegenwart beliebig ausdeuten l\u00e4sst. So ist es auch mit Ostern.<\/p>\n<p>Das Osterfest zeige heute, dass sich alles &#8222;letztlich zum Guten wenden&#8220; k\u00f6nne, meint Urban. &#8222;Der Glaube versetzt Berge&#8220;, eine &#8222;perfekte Welt gibt es nicht&#8220;, doch positive \u00c4nderungen gelingen, &#8222;wenn wir uns dies fest genug vornehmen&#8220; \u2013 auf solche profanen Kalenderspr\u00fcche reduziert er die Bedeutung des Festes der Auferstehung. Es lehre, dass wir &#8222;den kleinen Dingen viel mehr Wertsch\u00e4tzung entgegenbringen&#8220; sollten, meint er. Das bedeute f\u00fcr ihn selbst, dass er &#8222;f\u00fcr meine Heimat&#8220; \u2013 die demnach zu den &#8222;kleinen Dingen&#8220; geh\u00f6rt \u2013 &#8222;jederzeit das beste erreichen&#8220; will. Demut ist seine Sache dabei nicht, er kritisiert bei dieser Gelegenheit die &#8222;Kirchenoberen&#8220; sowie die gesamte Evangelische Kirche daf\u00fcr, dass sie diese speziellen Auffassungen nicht &#8222;dem Volk vermitteln&#8220; wollen.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #1e73be\">Profane AfD-Ideen<\/span><\/h3>\n<p>Das verwundert nicht, denn aus christlicher Sicht sind Urbans Auffassungen bigott, wenn nicht l\u00e4sterlich. Das zeigt sich, wo er einen Bogen zur aktuellen Situation schl\u00e4gt und aufruft, an den Feiertagen nachzudenken: &#8222;Was ist wirklich wichtig? Profit oder Gesundheit?&#8220; Aus Sicht der AfD <a href=\"https:\/\/idas.noblogs.org\/?p=1154\">ist diese Frage in Wirklichkeit schon beantwortet<\/a>: Im aktuellen Positionspapier zur Pandemiekrise, das in Urbans Fraktion entstanden ist, stehen Wirtschaftshilfen an erster Stelle, die Bundestagsfraktion fordert gar eine unverz\u00fcgliche Beendigung des Shutdowns und begr\u00fcndet das allen gesundheitlichen Risiken zum Trotz mit wirtschaftlichen Interessen. Den Infektionsschutz haben Mandatstr\u00e4ger*innen der AfD auch in Sachsen <a href=\"https:\/\/idas.noblogs.org\/?p=837\">gezielt unterlaufen<\/a>.<\/p>\n<p>Aber was hat all das mit Eliade zu tun? Gar nichts. In dem entscheidenden Absatz hei\u00dft es bei Urban: &#8222;Der rum\u00e4nische Religionswissenschaftler Mircea Eliade hat in seinem grandiosen Werk \u00fcber &#8218;Das Heilige und das Profane&#8216; herausgearbeitet, dass der Mensch in existenziellen Krisen immer auf sein Unterbewusstsein angewiesen ist. Er stellt sich dann genau die Frage, die Ostern aufwirft.&#8220; Das Buch, das Urban f\u00fcr &#8222;grandios&#8220; h\u00e4lt, ist 1957 erschienen. Um Ostern geht es darin nur an einer Stelle, die sich um architektonische Prinzipien christlicher Kathedralen dreht.<\/p>\n<p>Hauptthema des Buches ist der religi\u00f6se Mensch, der an eine absolute Realit\u00e4t \u2013 das Heilige \u2013 glaubt und der einer primitiven Gesellschaft, einer archaischen Zivilisation zugeordnet ist. Der nicht-religi\u00f6se Mensch der westlichen Moderne glaubt dagegen nur noch an etwas Relatives, das Profane, in dem er keine Orientierung finden kann. F\u00fcr Eliade ist das ein klarer Niedergang, eine &#8222;systematische Banalisierung&#8220; des damit bedeutungslos werdenden Lebens. Dieses Urteil bezog er auch auf zeitgen\u00f6ssische Christ*innen. Aus Eliades Sicht w\u00e4re selbst Urbans pathetische Orientierung an der &#8222;Heimat&#8220; eine h\u00f6chst profane Idee.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #1e73be\">Extrem rechte Esoterik<\/span><\/h3>\n<p>Am Ende des Buches weist Eliade darauf hin, dass Reste des althergebrachten religi\u00f6sen Lebens bis heute fortbestehen w\u00fcrden, wenn auch in Form verweltlichter Rituale und einer &#8222;ganz verkappten Mythologie&#8220;, die &#8222;bis zur Karikatur entstellt&#8220; ist \u2013 das Ritterbild in Urbans B\u00fcro w\u00e4re ein Beispiel daf\u00fcr. Das wirklich &#8222;Heilige&#8220; sei beim modernen Menschen l\u00e4ngst ins Unbewusste abgedr\u00e4ngt. Im Unbewussten \u2013 nicht im &#8222;Unterbewusstsein&#8220;, wie Urban es f\u00e4lschlich nennt \u2013 k\u00f6nne der Mensch L\u00f6sungen f\u00fcr existentielle Krisen finden, denn ihm hafte eine &#8222;religi\u00f6se Aura&#8220; an. Durch sie hindurch k\u00f6nne man die pers\u00f6nliche Situation &#8222;\u00fcberschreiten und Zugang zur Welt des Geistes&#8220; finden. Im tiefsten Inneren, so darf man es kurz fassen, ist ein Rest des &#8222;Heiligen&#8220; zu finden. Dort kann das G\u00f6ttliche wiederentdeckt werden, um es im Profanen neu aufscheinen zu lassen.<\/p>\n<p>Es ist ein Grundmotiv, das Eliades Werk \u00fcber Jahrzehnte durchzogen hat; es klingt nach Hokuspokus und ist es auch. Der Autor markierte seine Gedanken dazu selbst als eine phiolosophische und psychologische Spekulation. Dass der Mensch &#8222;in existenziellen Krisen immer auf sein Unterbewusstsein angewiesen ist&#8220;, wie es Urban bilanziert, war allerdings nicht Eliades Aussage \u2013 sondern dass das Grundproblem der moderne Mensch selbst ist und die Rettung allein im Religi\u00f6sen liege. Wendet man diesen Gedanken auf politische Zusammenh\u00e4nge an, ergibt sich ein theokratisches Programm. Es w\u00e4re nicht demokratisch, sondern die Sache einer klerikalen Elite, der es gelingt, sich in mythische Geheimnisse eines urspr\u00fcnglichen Daseins einzuweihen. Diesen Gedanken brauchte Eliade nicht mehr ausformulieren: Er war das Konzept der &#8222;Eisernen Garde&#8220; gewesen, der er angeh\u00f6rt hatte und deren Ideologie, gest\u00fctzt auf eine Nationalkirche, heute allgemein dem Klerikalfaschismus zugerechnet wird. Die &#8222;Initiation&#8220; in eine nicht durch die Moderne verf\u00e4lschte Lehre ist zudem ein Grundsatz des Traditionalismus.<\/p>\n<p>Ob Urban das bekannt ist und er seinen Eliade richtig verstanden, ob er das Buch \u00fcberhaupt gelesen hat und um Leben und Werk des Autors wei\u00df, bleibt fraglich. Verb\u00fcrgt ist, dass einer der Mitarbeiter in Urbans Fraktion Eliade gelesen hat: <a href=\"https:\/\/idas.noblogs.org\/?p=195\">der neurechte Publizist Felix Menzel<\/a>, Pressereferent der AfD im Landtag. Menzels Interesse an den Gr\u00fcnhemden \u00fcberrascht keineswegs, denn er hat eine lange Biografie in der extremen Rechten und nahm an NPD-Veranstaltungen teil. Der einstige Anf\u00fchrer der Legion\u00e4rsbewegung, Corneliu Codreanu, und andere &#8222;M\u00e4rtyrer&#8220; des rum\u00e4nischen Faschismus werden bis heute in Neonazikreisen, aber auch im Spektrum der Neuen Rechten geradezu kultisch verehrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einer eigenwilligen Osterbotschaft will der s\u00e4schsische AfD-Chef J\u00f6rg Urban Gl\u00e4ubige wie Ungl\u00e4ubige ansprechen und zeigen, dass bei seiner Partei Gesundheit vor Profit geht. Doch das stimmt nicht. Was Urban dar\u00fcber hinaus zu sagen hat, passt auch weder zum christlichen, noch zum Familienfest. Er zitiert den rum\u00e4nischen Faschisten Mircea Eliade \u2013 und zwar falsch.<\/p>\n","protected":false},"author":14643,"featured_media":1206,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-1207","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-hintergruende"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/idas.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1207","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/idas.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/idas.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/idas.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/14643"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/idas.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1207"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/idas.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1207\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1222,"href":"https:\/\/idas.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1207\/revisions\/1222"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/idas.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1206"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/idas.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1207"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/idas.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1207"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/idas.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1207"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}